Unterm Strich zu wenig
HC DJK Konstanz – TuS Steißlingen 23:29 (10:15)
Am vergangenen Sonntag empfingen die Karpfen zur gewohnten Uhrzeit die „Dritte“ des TuS Steißlingen. Erfreulich war, dass der Kader von den befürchteten sechs Feldspielern immerhin auf neun anwuchs. Das Coaching übernahm das angeschlagene Duo Römer/Fohler. In der Anfangsviertelstunde hatten die Gäste merklich mit den schlechten Bedingungen in der GSS zu kämpfen. Fehlendes Harz am Ball und keine Traktion unter den Schuhsohlen machten sich also bemerkbar und so starteten die Karpfen mit einer ordentlichen Defensivleistung. Abermals verpasste man es aber, im Angriff seine Chancen zu nutzen und so war man beim 5:7 (16. Min) das letzte mal so wirklich im Spiel. Es folgte ein Fünf-Tore-Lauf der Gäste zum 5:12 (21. Min). Auch die dann genommene Auszeit brachte nicht die erwünschte Wirkung aber zumindest etwas verbesserte sich das Ergebnis noch und so wurde mit 10:15 die Seiten getauscht.
Den Start in die zweite Hälfte verpasste man dann komplett, weder wollten vorne die Bälle rein, noch erwischte die Defensivabteilung einen sonderlich guten Tag. Spätestens beim 13:22 (41. Min) war die sprichwörtliche Messe dann wohl gelesen. In der verbliebenen Zeit zog man sich jedoch achtbar aus der Affäre und zumindest der Angriff konnte noch einige schöne Szenen verbuchen, auch das Tempospiel sollte nun klappen. So verkürzte man immerhin noch zum 23:29, ohne den Gästen aus dem Hegau aber noch irgendwie gefährlich geworden zu sein.
Wiedermal haben die Karpfen zwei Wochen Zeit um sich auf den nächsten Gegner einzustellen. Und dieser heißt sowohl in zwei als auch in fünf Wochen HSG Konstanz III. Zunächst steigt das Konzilstadtderby am Gießberg (16.2.) und nach der Fasnetspause dann im Schänzle (8.3.).
Es spielten: Peter Widmer, Luca Knapp (beide Tor), Fynn Ludwig (6 Tore), Viktor Hirsch (4), Joel Schamberger (4/1), Sander v. Bodegom (3), Vincent Schreiber, Julian Schweinbeck, Christian Gerstner (je 2), Timothy Schütz, Thomas Buck.
Bericht: LK