Im Rahmen der Möglichkeiten

HSG Konstanz III – HC DJK Konstanz 42:22 (21:11)

Das Derbyrückspiel gegen die HSG Konstanz III stand am vergangenen Samstag an. Unter den Eindrücken der deutlichen Hinspielniederlage nur zwei Wochen zuvor, waren die Rollen vor Anpfiff schon klar verteilt. Hinzu kam, dass der Kader der Karpfen deutlich dünner war, als noch vor zwei Wochen. Lediglich zwei Feldspieler nahmen auf der Auswechselbank Platz. Auf selbiger fand sich aber nach zwei Spielen Zwangspause auch endlich wieder der etatmäßige Trainer Adrian wieder. Unterstützt von einer stattlichen Anzahl an Auswärtsfans begannen die Grün-Weißen auch stark. Fynn per Siebenmeter und Luca von Rechtsaußen brachten den HC DJK zum 0:1, respektive dem 1:2 in Führung. Das sollte es dann aber auch gewesen sein mit Führungen für diesen Samstag. Abschütteln ließ man sich aber dennoch nicht. Immer wieder setzte man sich im Angriff ansehnlich durch und blieb so die ersten gut zehn Minuten mit den Gastgebern auf Augenhöhe (8:8, 11. Min). In der neunten Minute zwang man die HSG sogar zur ersten Auszeit. Trotz der hieraus resultierenden Verschnaufpause musste man dem dünnen Kader nun Tribut zollen. Die HSG schaffte es immer wieder in der ersten und zweiten Welle erfolgreich zu sein und überlief die Karpfen oftmals komplett. Die Luft fehlte nun auch im Angriff und die letzten 19 Minuten wollte der Ball nur noch dreimal die Torlinie überqueren. Die HSG konnte sich somit komfortabel mit 21:11 zur Halbzeit absetzen.

In der zweiten Hälfte bot sich den offiziell 25 Zuschauern das selbe Bild. Die HSG spielte mit einem Tempo, das man an diesem Tag einfach nicht mitgehen konnte. Dank den stark aufgelegten Simon und Peter im Tor fiel die Niederlage nicht noch deutlicher aus. Nun mischten sich auch im Angriff vermehrt konditionell bedingte Ungenauigkeiten ein, die die HSG gnadenlos zu nutzen wusste. Böse Zungen behaupten, dass sich die HSG das ganze Spiel über nur zweimal im Positionsangriff befand. Einmal davon nach dem Anspiel zur zweiten Hälfte.

Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, konnte man in einigen Szenen zeigen, was in der Mannschaft steckt. In der Bezirksoberliga dürfte es allerdings schwer werden, Spiele mit nur acht Feldspielern zu gewinnen. Wenn es dann auch noch auswärts zum Tabellenzweiten geht, dann dürfte diese Aufgabe gar unmöglich werden. Zumindest war sie das für uns am vergangen Samstag.

Es spielten: Simon Reinbold, Peter Widmer (beide Tor), Fynn Ludwig (7/1 Tore), Joel Schamberger (6), Thomas Buck (3), Viktor Hirsch, Luca Knapp (je 2), Tim Kingreen, Sander v. Bodegom (je 1), Nico Wegner.

Bericht: LK

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